Diese Therapie ermöglicht die Aktivierung von Selbstheilungskräften um sich so von einem Krankheitssymptom, emotionalen Leid oder negativem Verhaltensmuster lösen zu können und es selbst dauerhaft zu überwinden

 

Aufbauend auf tiefgreifende Erkenntnisse wurde diese Methode in Frankreich von Chirurgen, Neurologen und Psychologen entwickelt. Diese Therapie bewegt sich absolut am Nabel der Zeit. Anfang 2009 wurde die Ausbildung der ersten deutschen Therapeuten beendet.

 

In der Regel haben emotionale, sowie körperliche Probleme 3 wichtige Komponenten:

 

     1. die Konflikterfahrung
     2. daraus entstandene Verhaltensmuster
     3. das Vergnügen

1. Konflikterfahrung

 

Welche Erfahrungen wir als Konflikt erleben, hängt von unserer Art und Weise das Leben zu empfinden ab. All unsere Erlebnisse und familiären Prägungen machen unser Dasein aus. Für uns geht es als Baby und darüber hinaus ums Überleben und dieses wird nur durch Liebe und Zuwendung gesichert. Ablehnung empfinden wir als schmerzhaft, aber Gleichgültigkeit ist unerträglich. Das Verhalten unserer Mutter und Familie entscheidet nun darüber, wie konfliktbeladen wir durchs Leben gehen. Wir nehmen das Leben und die Liebe über unsere fünf Sinne wahr und so werden unsere Erfahrungen gemeinsam mit unseren dazu gehörigen Gefühlen als emotionale Bilder abgespeichert. Diese Bilder sorgen dafür, dass wir auch jetzt nur das weitergeben, was uns gegeben wurde. Genauso verhält sich das mit dem Gefühl der Liebe. Wir können nicht mehr geben, als wir erfahren haben, aber es ist uns auch kaum möglich eine andere Art von Liebe anzunehmen und zu genießen. So können wir in einem Leben gefangen sein, das uns sehr belastet und immer wieder unglücklich oder krank macht.

2. Verhaltensmuster

 

Es sind also die Bilder der Vergangenheit, die unser Verhalten heute noch beeinflussen und dafür sorgen können, dass wir uns immer wieder schlecht fühlen. All unsere heutigen Reaktionen basieren immer noch auf unseren, in der Kindheit geprägten, Gefühlen.

3. Vergnügen

 

Vergnügen bedeutet immer einen Gewinn. In erster Linie geht es in unserem Leben um den Gewinn von Zuwendung, der uns Vergnügen bereitet. Dabei ist es auch von sekundärem Interesse, welche Art von Erfahrung wir machen müssen um Zuwendung zu erlangen. Ist unsere Mutter beispielsweise an uns desinteressiert bis wir ihren liebevollen Trost brauchen, sind wir auch bereit, schreckliche Erlebnisse in Kauf zu nehmen, um diesen Zuspruch zu erlangen. Haben wir aber keine Möglichkeit positive Zuwendung zu erhalten, dann nehmen wir auch negative. Alles ist besser als Gleichgültigkeit. Gibt unsere Mutter uns endlich Aufmerksamkeit, wenn wir etwas kaputtmachen, dann verhalten wir uns entsprechend. Wir würden ein solches Verhalten nicht beibehalten, wenn es nicht an diesen Gewinn gekoppelt wäre. Und genau dieses Vergnügen ist es, das uns in unseren Problemen festhält.

 

So handelt es sich hier immer noch um die Mechanismen, die wir uns in der Kindheit aneignen mussten. Hätten wir eine andere Strategie gefunden, wären wir heute nicht mehr in diesem Verhaltensmuster gefangen.

 

In der Therapie geht es darum das belastende und krankmachende Verhalten mit seinem dazugehörigen Vergnügen zu erkennen und aufzulösen. Das Gleiche gilt auch für unsere Konflikterfahrungen und einschränkenden Glaubenssätze. Wir können die Vergangenheit nicht ändern, aber wir können im Nachhinein das Bild im Kopf verändern und damit ändert sich dann auch das Gefühl. Dem zu Folge können wir die bisherige Sicht der Dinge wechseln und Werte, auf die bereits unsere Vorfahren ihr Leben aufgebaut haben, hinterfragen. Nun ist Platz für neue Verhaltensmuster.

 

Nur wenn wir uns aktiv verändern   –  werden wir frei.

                                 Es kommt einzig und allein auf unsere Handlungen an.